Ifuku Precision Co. Ltd.
Das in der japanischen Stadt Kobe angesiedelte Unternehmen Ifuku Precision Co., Ltd. wurde Anfang der 70er Jahre gegründet und hat im Laufe der Jahre große Spezialkompetenz für die Bearbeitung schwieriger Werkstoffe entwickelt: Drehen von Hartmetallen, funkenerosive Bearbeitung von Turbinenrädern aus Titan, Bearbeitung von „Multi-Layer-Werkstoffen“ für Raketenmotoren usw. Heute produzieren die 16 Mitarbeiter des Betriebs Präzisionsprodukte und Prototypen. Fräsen, Schleifen, Drehen sowie Draht- und Senkerosion gehören dabei zum Alltag.

Motohiko Ifuku, Geschäftsführer: „Das VDP-System ist überlegen.“
Ein Massenprodukt gehört aber auch zur Produktionspalette: das Unternehmen fertigt monatlich 10.000 Kompressionsräder für Ölpumpen. Da diese aber in einer Reihe verschiedener Ausführungen hergestellt werden, gibt es auch hierbei keine langen Serien. Die Bearbeitungsmomente umfassen hauptsächlich das Hochgeschwindigkeitsfräsen und einen kleineren Anteil Drahterosion. All das geschieht in klimageregelten Räumen, in denen 20 Sensoren die Temperatur überwachen.

WorkPal Compact hat die Maschinenstunden um 300 Prozent pro Monat erhöht.
Ifuku Precision ist seit jeher von Neugierde und Neudenken geprägt. Da ist es selbstverständlich, dass die Referenzsysteme von System 3R stets ein integrierter Teil der Tätigkeit waren. Kleine Serien bedingen häufiges Umrüsten der Maschinen, und außerdem werden die Werkstücke in unterschiedlichen Maschinen bearbeitet. Jede Minute Stellzeit, die sich in effektive Bearbeitungszeit umwandeln lässt, wirkt sich hier positiv auf die Produktivität aus.
Geschäftsführer Motohiko Ifuku erzählt: „Im Frühjahr haben wir unsere erste automatische Produktionszelle installiert. Eine der sechs Fanuc-Drahterodiermaschinen wurde mit einem WorkPalCompact mit 8 Positionen ausgerüstet, wobei jede Palette vier Werkstücke tragen kann. Die Maschine ist außerdem mit einer 15 kg schweren Drahtrolle versehen, anstatt der Normgröße von 5 kg. Die Bearbeitungszeit der Maschine hat sich seit Installation des Roboters um annähernd 300 Prozent pro Monat erhöht. Der gesamte Prozess wird rund um die Uhr durch eine Web-Kamera überwacht.“
„Unsere Hochgeschwindigkeitsfräsen sind mit dem Palettensystem GPS 240 ausgerüstet“, fährt Motohiko Ifuku fort. „Wir haben etwas vorsichtig mit einer Maschine angefangen. Das Ergebnis war so positiv, dass wir im Laufe einiger Monate alle Maschinen mit dem System ausgerüstet haben.“

Vorbereitete GPS 240-Paletten, fertig für das sekundenschnelle Einwechseln in die Hochgeschwindigkeitsfräsen.
Eine Matsuura 600VF wurde mit zwei GPS 240 auf dem Maschinentisch versehen. Eine Matsuura 800 Ternary CNC Mill & Grind mit sowohl einem GPS 240 als auch einem VDP. Motohiko Ifuku erklärt: „Wir sind voll auf die Produktion von Präzisionsprodukten ausgerichtet, aber auch Präzision lässt sich in unterschiedliche Klassen einteilen. Für die Grundbefestigung in der Maschine verwenden wir GPS 240. Ist höhere Präzision gefragt, verwenden wir Macro, und für extrem hohe Präzisionsansprüche VDP. Auf diese Weise lässt sich z.B. ein Aluminiumbauteil mit einer Stärke von 0,1 mm mit einer Präzision von 0,003 mm bearbeiten. Das lässt sich nur mit dem überlegenen VDP-System bewerkstelligen.“

VDP und GPS 240 auf dem Maschinentisch einer Matsuura 800 Ternary CNC Mill & Grind.
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