Yoneyama Mold Co. Ltd.
Die Yoneyama Mold Co. Ltd. baut unter dem Warenzeichen Y.MOLD Spritzgussformen für Kunststoff-Teile. Die Produkte sind vornehmlich für den japanischen Markt bestimmt.
Über die Hälfte der Kunden sind in der Fahrzeugindustrie tätig, aber auch Kunden aus dem Haushaltsgeräte- und Telekom-Bereich sind repräsentiert.
Seit 1986 ist das Unternehmen in Ina, Nagano, ansässig, wo im Laufe der Jahre eine Fabrik mit 1200 m2 Werksfläche und 20 Mitarbeitern herangewachsen ist. In einer weiteren, nahegelegenen Produktionseinheit fertigt das Unternehmen Präzisionsbauteile in kleinen Serien.
Yoneyama bekommt den Wettbewerbsdruck aus den Niedrigkostenländern durchaus zu spüren, weshalb sich das Unternehmen auf Formwerkzeuge im gehobenen Qualitätssegment konzentriert, um seine Stellung in der „Premier League“ des japanischen Formenbaus zu festigen.
Werksleiter Nobuyuki Shimaoka erklärt: „Ein strategischer Schritt zur Festigung unserer Position bestand darin, dass wir die einfacheren Komponenten der Formwerkzeuge bei Zulieferfirmen in Auftrag gegeben haben, um uns selbst auf die komplexeren Teile konzentrieren zu können. Wichtig war auch die Optimierung des Nutzungsgrades unserer automatischen Produktionszellen, da sich nur schwerlich kompetente Mitarbeiter finden lassen und weil wir Fehler, die sich auf den menschlichen Faktor zurückführen lassen, weitestgehend vermeiden wollten. Last but not least ließ sich dadurch aber auch die Anzahl der Spindelstunden erhöhen.“
Hochklassige Fräszelle mit WorkPartner und WorkShopManager
Seit Installation der ersten automatischen Produktionszelle, bestehend aus einer Mitsubishi Senkerodiermaschine und einem WorkPal mit 16 Positionen, wurde der Maschinenpark in den letzten 10 Jahren ständig aufgerüstet.
Das Unternehmen hat heute u.a. auch eine Doppelzelle bestehend aus einer Koordinatenmessmaschine, einer Senkerodiermaschine MA2000 und einem WorkMaster. Hierzu das Macro-System für die Spindelnase und das MacroMagnum-System auf dem Maschinentisch.
Und dann kamen die Fräsmaschinen: eine Makino V55 mit Magazin für 12 Positionen zur Bearbeitung von Werkstücken auf MacroMagnum-Paletten, der schon bald eine Makino V33 mit 60 Macro-Paletten für die Elektrodenherstellung folgte.
Werksleiter Nobuyuki Shimaoka:
„Automatische Produktionszellen festigen unsere Position als Anbieter qualitativ hochwertiger Formwerkzeuge.“
Die jüngsten Investitionen im vorigen Jahr umfassten eine Roku-Roku Mega III mit einem WorkPartner und System 3RS Software WorkShopManager für die Herstellung komplexer Bauteile. Das Magazin hat Platz für 20 MacroMagnum-Paletten, die jeweils mit einem oder mehreren Schraubstöcken ausgerüstet sind. Bis zu vier Schraubstöcke finden auf einer Palette Platz.
„Das ist eine unschlagbare Kombination“, sagt der Werkschef. „Wir arbeiten nur eine Schicht, können aber dennoch annähernd 20 Bearbeitungsstunden aus dieser Zelle herausholen. Die Zelle wird sich innerhalb von zwei Jahren bezahlt gemacht haben. Wir spielen bereits mit dem Gedanken, sie zu einer Doppelzelle auszubauen, mit genau derselben Maschine auf der anderen Seite des Roboters.“
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