VDP – einzigartige Produktentwicklung erhöht die Leistung bei spanender Bearbeitung

System 3R ist ständig um die Verbesserung der Leistungsfähigkeit seiner Produkte zur Erschließung neuer Anwendungsbereiche bemüht. Auf verdienten Lorbeeren sich auszuruhen ist mit der Unternehmensphilosophie nicht vereinbar. Ein Beispiel für unsere fortschrittliche Entwicklungsarbeit ist VDP – Vibration-Damped Palletisation, das im Begriff ist, einen neuen Standard für die spanende Bearbeitung zu setzen.
Das typische Bearbeitungssystem bildet einen geschlossenen Kreis, wobei sich die elastische Struktur im Wesentlichen aus drei Komponenten zusammensetzt – einer Werkzeugmaschine, einem Schneidwerkzeug und einem Einspannsystem für das Werkstück – die die Stabilität des gesamten Systems vorgeben. Die Qualität des gefertigten Produktes und die Bearbeitungskapazität sind zu einem großen Teil von der dynamischen Stabilität in dieser Struktur abhängig.
Immer höhere Ansprüche werden an die spanende Bearbeitung gestellt - neue Werkstoffe, verbesserte Oberflächengüte, strengere Toleranzen. Aus diesen Gründen rückte die Problematik von Vibrationen immer weiter ins Zentrum der Aufmerksamkeit. System 3R erkannte hierin eine Möglichkeit zur Verbesserung des gesamten Bearbeitungsprozesses durch die Weiterentwicklung der dynamischen Eigenschaften seiner Palletiersysteme.
„Unsere vibrationsgedämpften Palettiersysteme zeigen über ein breites Frequenzspektrum sehr gute Betriebseigenschaften – beim herkömmlichen wie beim Hochgeschwindigkeitsfräsen“, sagt Dr. Amir Rashid, der bei System 3R für Forschung und Entwicklung zuständig ist. „Während der Bearbeitung verändern sich andauernd die Parameter, je nach Werkstückart und -größe, Werkstoff, Schnittdaten und nicht zuletzt wegen der im Laufe der Bearbeitung abnehmenden Werkstückmasse“.
„Die Palettiersysteme von System 3R gehörten in puncto Leistungsfähigkeit immer zu den Spitzenreitern auf dem Markt. Die neue, integrierte Vibrationsdämpfung wirkt sich ausgesprochen positiv auf die Produktivität, die Qualität der Produkte und die Rentabilität des Betriebs aus.
Das VDP-Programm umfasst sowohl manuelle als auch automatische Spannfutter – Macro, MacroMagnum und Dynafix – die folgende Vorteile bieten:
- Verbesserte Oberflächengüte – damit reduziert sich der Nachbearbeitungsbedarf.
- Reduzierter Werkzeugverschleiß – erhöhte Werkzeugstandzeit.
- Höherer Zerspanungsgrad – kürzere Durchlaufzeiten.
- Reduzierter Verschleiß an der Maschinenspindel – senkt die Wartungskosten der
Maschine.
- Reduzierter Schallpegel – verbesserte Arbeitsumwelt.
„Wir haben die Arbeit mehrerer Jahre in dieses Projekt investiert – einschließlich Entwicklung und Tests am Institut für Produktionstechnik an der Königlich Technischen Hochschule (KTH) in Stockholm und am Frauenhofer Institut für Produktionstechnologie in Aachen. Unser Ziel ist, die Entwicklung in der Bearbeitungstechnologie anzuführen und nicht ihr zu folgen, und somit die Anforderungen unserer Kunden in aller Welt zu erfüllen. Ein Beweis für die Vorzüglichkeit von VDP sehen wir darin, dass mehrere große Maschinenbaubetriebe auf den letzten Messen VDP auf dem Maschinentisch installiert hatten, um den Mehrwert ihrer Maschinen zu demonstrieren“, sagt Dr. Rashid.
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